Marc & Sons MSD-026

Meinung zur Marc & Sons MSD-026

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Meinung zur Marc & Sons MSD-026

Nun besitze ich die Marc & Sons MSD-026 seit einiger Zeit und möchte euch hier meine Meinung zu dieser Uhr mitteilen.

 

Optik:

Optik ist natürlich immer eine subjektive Beurteilung. Ich persönlich mag das markante Design dieser Uhr sehr gerne. Die Abmessungen und dazu die Massive Krone und dem Heliumventil, sind “genau mein Ding”! Das Heliumventil dann noch auf der 2 Uhr Position zu setzen ist wirklich mal was anderes. OK, das Mattschwarze Zifferblatt ist nun kein Optischer Leckerbissen, erfüllt aber seinen Zweck zu 100 Prozent.

 

Ablesbarkeit

Die Ablesbarkeit kann man durchweg als Gut bezeichnen. Bedenken hatte ich anfänglich, da die Zeiger doch etwas schmaler ausgefallen sind, als ich vor dem Kauf dachte. Jedoch reichen sie vollkommen aus um auch bei einem “schnellen Blick” die Uhrzeit exakt zu erfassen. Nur der Sekundenzeiger ist meiner Meinung nach nicht ganz Optimal, da er bis zum Kreis mit der Leuchtmasse ja Schwarz ist und das auf Schwarzem Zifferblatt. Hier hätte man auf eine Hellere Farbe (Komplett Rot!?) ausweichen sollen.

Die Entspiegelung vom Saphierglas ist gut gelungen. Fast aus allen Blickwinkeln und natürlich je nach Lichteinfall ist eine gute Ablesbarkeit gegeben.

Die kräftigen Indizes tun ihr weiteres zur guten Ablesbarkeit bei.

Das Datum ist wie bei wohl den meisten Uhren nicht ganz so einfach abzulesen. Ob eine Datumslupe hier sinnvoll wäre oder nicht könnte nur ein direkter Vergleich klären. Optisch finde ich eine Datumslupe jedoch nicht ganz so schön.

Das Super Luminova BSG9 ist schon ein ganz anderes Kaliber, als die meisten Leuchtmassen. Trotzdem hält es natürlich nicht Stundenlang nach Wegfall einer Lichtquelle. Wer dauerhaft bei Dunkelheit seine Uhr ablesen muss/möchte, der sollte auf Tritium Röhrchen oder auf eine Quarzuhr mit Beleuchtung setzen. Für alle anderen ist die hier verwendete Leuchtmasse wirklich Klasse.

 

Ganggenauigkeit:

Die mittlere Gangabweichung hat einen enorm guten Wert von 0,2 Sek/Tag. Dabei wurde die Uhr abwechselnd am Arm und den verschiedenen Lagen auf Ganggenauigkeit geprüft. Nach jedem tragen am Arm wurde die Uhr per Hand neu aufgezogen. Wichtiger ist natürlich die Gangabweichung am Arm, da wo eine Uhr ja eigentlich hingehört. Hierzu wurde die Uhr dann einige Tage dauerhaft am Arm getragen und ca. 3 x täglich die Gangabweichung gemessen.Und dieser Wert ist mit 0,8 Sek/Tag einfach fantastisch.

Die Messungen erfolgten wie immer mit der Android App WatchCheck. Diese Methode ersetzt zwar keine Zeitwaage, trotzdem bekommt man einen recht guten Überblick zur Gangabweichung.

 

 

Tragekomfort:

Knapp 250 Gramm sind schon eine Ansage. Aber ……. ICH mag es sehr gerne wenn ich auch spüre das dort am Arm eine Uhr ist. Somit stört mich das Gewicht nicht im geringsten, im Gegenteil, es erfüllt meine Erwartung vollkommen. Die Krone und das Heliumventil stören durch ihre Anordnung ebenfalls nicht. Hier drückt und zwickt rein gar nichts. Ich trage meine Uhren übrigens auch Nachts und bin noch nie aufgewacht, weil es von der Uhr her unbequem war 🙂 ! Somit hat die Marc & Sons MSD-026 einen wirklich guten Tragekomfort.

 

Lünette:

Die Lünette lässt sich zwar schwer drehen, aber nicht zu schwer. Grad so, dass man nicht Angst vor ungewolltem verdrehen haben muss. Sie rastet satt und sauber in die jeweils nächste Position. Die Markierungen und Zahlen stimmen exakt mit dem Zifferblatt überein. Einziges Manko – die Lünette ist im oberen Bereich ein ganz klein wenig Scharfkantig. Das stört aber so gut wie überhaupt nicht und ist nur spürbar wenn man direkt mit dem Finger darüber geht.

 

Armband:

Das massive Armband macht einen wertigen und stabilen Eindruck. Die Schließe ist zwar recht einfach ausgeführt, verrichtet ihre Funktion aber einwandfrei.

 

Fazit:

Als erstes muss ich eine Aussage aus dem Vorstellungsbeitrag korrigieren. Das Saphierglas ist nicht Plan, sondern ganz leicht gewölbt. So leicht, dass es mir tatsächlich erst etwas später aufgefallen ist. Die Ränder des Glases bilden jedoch wie im Beitrag geschrieben eine ebene Linie mit der Lünette.

Wie zufrieden bin ich nun mit der Marc & Sons MSD-026?

Optisch ist sie trotz schlichtem Zifferblatt eine Augenweide, hier gibt es nichts zu meckern. Auch der Tragekomfort ist einwandfrei, ebenso die Ablesbarkeit, wenn man diese bei Dunkelheit auch akzeptieren kann. Das einfache aber stabile Armband verrichtet seinen Dienst ebenfalls perfekt. Und die Ganggenauigkeit? Bei solchen Werten stellt sich mir die Frage ob man überhaupt Uhren braucht, die eine Chronometer Zertifizierung haben, denn die Werte der MSD-026 reichen hier schon recht nahe dran. Die Messwerte in den verschiedenen Lagen sowie ausschließlich am Arm sprechen da für sich. Liegt das nun an einem Werk der etwas gehobenen Klasse, oder regelt Marc & Sons seine Uhren doch so gut ein? Um das herauszufinden, wird meine nächste Uhr wieder eine Marc & Sons sein, diesmal jedoch mit einem Standardwerk der unteren Preisklasse, dem “Traktor” unter den Japan Werken das NH35 von Seiko.

Für die MSD-026 jedenfalls gilt – es gibt wohl kaum was besseres in dieser Preisklasse und selbst vor teureren Uhren braucht sich diese hier nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil.

Den Vorstellungsbeitrag zu MSD-026 findet ihr unter DIESEM Link

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